Iran lässt ehemalige Rotary-Stipendiatin und Journalistin frei
Ryan Hyland
Rotary International News -- 19. Mai 2009
Die ehemalige Rotary-Stipendiatin Roxana Saberi lächelt, als sie am 12. Mai nach ihrer Haftentlassung in Teheran, Iran mit den Medien spricht.
AP Photo/Hasan Sarbakhshian
Die Entlassung der ehemaligen Stipendiatsträgerin des Rotary Foundation Ambassadorial Scholarships und US-Journalistin, Roxana Saberi am 11. Mai, löste weltweit und besonders unter Rotariern in Fargo, North Dakota große Freude und Erleichterung aus.
Die in Fargo geborene Saberi war im Januar im Iran zunächst unter dem Vorwurf der Nutzung eines abgelaufenen Presseausweises und später wegen angeblicher Spionage inhaftiert worden. Nun wurde ihre achtjährige Haftstrafe von einem iranischesn Berufungsgericht schließlich in eine zweijährige Bewährungsstrafe umgewandelt.
Mit dem Rotary Club Fargo als Sponsor war Saberi 1999/2000 für das Ambassadorial Scholarship-Programm ausgewählt worden und studierte an der Universität Cambridge Journalismus. Der Präsident des Clubs in Fargo, Joel Fremstad, war es auch, der jetzt an die ständige Vertretung des Iran bei den Vereinten Nationen und den iranischen Außenminister Manouchehr Mottaki schrieb, um um Saberis Freilassung zu bitten. Zusätzlich wandte sich Fremstad an den US Repräsentanten für den Staat North Dakota, Earl Pomeroy, selbst einem ehemaligen Rotary-Stipendiaten, der daraufhin gemeinsam mit dem US amerikanischen Außenministerium an der Freilassung Saberis arbeitete.
Saberi, deren Vater im Iran geboren wurde, hat sowohl die US amerikanische als auch die iranische Staatsbürgerschaft. 2003 zog sie in den Iran, um dort als freischaffende Journalistin für den BBC und das dortige öffentliche Radio zu arbeiten. Sie plant nun nach Fargo, wo auch ihre Familie lebt, zurückzukehren.
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