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 Rotary und Partner reagieren auf Ausbruch von Polio in Afrika


 
 

Ein Kind im Sudan erhält eine Polio-Schluckimpfung. Foto mit freundlicher Genehmigung der Weltgesundheitsorganisation (WHO)

 

Im Süden Sudans ist wieder eine Polio-Epidemie ausgebrochen, und das Poliovirus ist nun auch in Teile Äthiopiens, Kenias und Ugandas vorgedrungen.

Als Reaktion darauf veranlasste Rotary Notfall-Gelder an UNICEF und die Weltgesundheitsorganisation in Höhe von 500.000 USD für sofortige Impfeinsätze am Horn von Afrika. Bereits im Januar hatten die Trustees der Rotary Foundation PolioPlus Grants in Höhe von 2,2 Millionen USD genehmigt, um dort Impfeinsätze zu unterstützen.

Der sofortige Noteinsatz soll verhindern, dass das Virus sich auch in anderen, poliofreien Ländern ausbreitet und umfasst massive Impfeinsätze im Mai in Äthiopien, Kenia und Uganda. Außerdem werden Impfungen im Süden Sudans fortgesetzt, um den Ausbruchsherd zu stoppen.

Die Regierung im Süden Sudans reagierte auf den Ausbruch mit der Umsetzung eines Plans zur Ausrottung von Polio, im Zuge dessen u.a. ein Koordinationsausschuss gegründet wurde und die Regierung volle Verantwortung für den Ausbruch von Polio übernimmt. Auf Anweisung Präsident Salva Kiir Mayardits wird der Staat außerdem den Einsatz von Nichtregierungsorganisationen sichern.

Lob an Regierung

Dr. Hussein Gezairy, Regionaldirektor der WHO, lobte den Einsatz der Regierung im Süden Sudans, der seiner Meinung nach helfen wird den Ausbruch schnell zu stoppen. 

Polio-Ausbrüche wie der im Sudan zeigen ganz deutlich, dass es dringend erforderlich ist Polio auch in den letzten endemischen Ländern Nigeria, Indien, Afghanistan und Pakistan auszurotten, da der Virus von dort aus in den letzten Jahren immer wieder in andere Länder geschleppt werden konnte.

Im Süden Sudans wurden vom 27.-29. April Impfkampagnen abgehalten, die sich an mehr als 2,9 Millionen Kinder unter fünf Jahren richteten. Weitere Kampagnen sind für den 26.-28. Mai geplant. 


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