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 Motto und Gates-Grant Höhepunkte der Internationalen Versammlung


 
 

Bill Gates (links) und RI Präsident elect John Kenny auf der International Assembly 2009. Rotary Images/Monika Lozinska-Lee

Die Governors elect von Rotary nehmen von der International Assembly in San Diego große Verantwortung mit nach Hause. Die Zukunft von Rotary und das Erbe, Gutes in der Welt tun zu können, wurde in ihre Hände gelegt. Doch die Governors, die im Juli ihr Amtsjahr antreten, kehren außer mit neuen Aufgaben auch mit Ressourcen, neuem Elan und Enthusiasmus an ihre Heimatorte zurück, um das Motto für 2009/10, Die Zukunft von Rotary liegt in Ihren Händen, umzusetzen.

Daneben bringen sie Neuigkeiten mit, dass die größte und längste Initiative von Rotary, der Kampf gegen Polio, entscheidend wichtige "Schützenhilfe" erhält: 635 Millionen Dollar werden in naher Zukunft in die Anstrengungen, die Kinderlähmung weltweit zu bezwingen, fließen, dank einer neuen Challenge-Zuwendung von 255 Millionen Dollar der Bill & Melinda Gates Foundation, welche von Rotary bis 2012 mit weiteren 200 Millionen ergänzt werden wird, sowie unabhängig davon einer Zusage von insgesamt 280 Millionen Dollar der britischen und deutschen Regierungen.

“Ich verlasse diese Versammlung stolz, ein Rotarier zu sein” sagte dazu Ajoy Chatterjee, Distrikt 5580 (Teile von Ontario, Kanada; Minnesota, North Dakota und Wisconsin, USA). “Ich finde, das Motto kommt zum absolut richtigen Zeitpunkt. Diese Versammlung von Governors ist wirklich phänomenal, wie die Vereinten Nationen, ohne Krieg, religiöse oder politische Zwiste.”

Während der Trainingswoche wurden die Governors von RI-Präsident elect John Kenny herausgefordert, weiter für Kinder und deren Familien in den Bereichen Wasserwirtschaft, Gesundheitswesen, Hunger und Lesen und Scheiben zu arbeiten. Kenny betonte, dass individuelle Clubs in ihrer Autonomie bestätigt werden sollten, zugleich aber in der Struktur des RI-Strategieplans, dem Rückgrat der Organisation, zusammen arbeiteten. Viele Governors würdigten anerkennend die Betonung der lokalen Unabhängigkeit von Clubs. “Was auch immer die Aktionen sein mögen, die Ziele, die wir uns setzen, liegen in unserer Hand, und jeder muss mit einbezogen werden”, sagte Kazeem Mustapha, Distrikt 9125 (Nigeria). “Und das ist gut so.”

RI-Präsident Dong Kurn Lee erinnerte die Teilnehmer an die Bedeutung der Mitgliedschaft für die Zukunft der Organisation. Er rief die Distrikte auf, die Mitgliedschaftsziele Kennys zu erfüllen: Nettozuwachs von einem Mitglied pro Club, Bindungsrate von 80 Prozent und Neugründung von mindestens einem neuen Club pro Distrikt. Lee betonte auch die Bedeutung der Vielfalt für die Mitgliedschaft von Rotary. Ein Beispiel dieser neuen Vielfalt ist Leanne Jaggs vom Distrikt 9920 (Teile von Neuseeland und sieben anderen Südpazifikregionen), eine der wenigen weiblichen Governors der Region (insgesamt waren 50 der anwesenden Governors elect Frauen) - und unter 40.  Sie kam in Begleitung ihres Ehemanns, ihres neunmonatigen Sohns und ihres Vaters, eines ehemaligen Governors, um den Aspekt der Familie von Rotary zu unterstreichen.

Die Governors elect erfuhren auch mehr über das Future Vision Plan Pilotprogramm als einem wichtigen Schritt zur Überprüfung der Strategien und Annahmen des Plans. Bei allem guten Willen für die Umsetzung des Plans sthet zuerwarten, dass es unvorhergesehene Faktoren und Herausforderungen geben wird, die von den alm Pilotprogramm teilnehmenden Distrikten in Betracht gezogen und ausgewertet werden müssen. Distrikte können sich über den Mitgliederzutrittsbereich bewerben.

In anderen Sitzungen ging es für die neu ins Amt kommenden Governors um Themen wie Jugend- und Berufsdienst, Führung und öffentliches Image. Auch die begleitenden Partner absolvierten ein Programm und wurden darin bestärkt, aktiv am humanitären Dienst teilzunehmen. Die Rotarierinnen Fary Moini und Deepa Willingham hielten dazu beeindruckende Referate.

PDG Geoff McClennan, dessen Gattin Consuelo Lijauco das Amt des Governors im Distrikt 3820 (Philippinen) antreten wird, sagte: “Ich war schon einmal hier. Einige Dinge haben sich geändert, aber die Redner sind nach wie vor sehr gut. Man bekommt ein Gefühl der Zusammengehörigkeit.”

Kari Kontula vom Distrikt 1410 (Aland Inseln; Teile von Finnland), fasste seine Erfahrungen folgendermaßen zusammen: “Es war eine sehr, sehr gute Erfahrung für mich, zu sehen, was alles bei Rotary passiert, und Freundschaften mit allen schließen zu können", sagte er.


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