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 Treffen am Rande der Internationalen Versammlung betont Bedeutung von Freiwilligeneinsätzen


 
 

Teilnehmerinnen am Spouses Service Project bei der International Assembly 2009. Rotary Images/Monika Lozinska-Lee

Zwei Rotarierinnen, die die Lebenssituation von Kindern in Indien und Afghanistan verbessern halfen, erinnerten daran, welch einen großen Unterschied Menschen mit einfachen Hilfsdiensten machen können. Deepa Willingham vom RC Sants Ynez Valley (Kal.) erinnerte die anwesenden Partner der incoming Governors am Rande der internationalen Versammlung in San Diego daran, nicht diejenigen zu vergessen, die in extremer Armut lebten, und verglich jede Hilfsleistung mit einer kleinen Flamme, die gemeinsam mit anderen ein großes Feuer des Dienstes schüren könnte.

 Willingham, die auch auf der Convention 2009 in Birmingham referieren wird, beschrieb ihre Arbeit mit PACE Universal, einer Kinderhilfsorganisation, die in den Slums von Kalkutta und vielen anderen Orten der Welt jungen Mädchen hilft. Die Organisation stellt dazu Lernmöglichkeiten, Ernährungs- und Gesundheitsprogramme bereit.

 Fary Moini vom RC La Jolla half beim Aufbau einer Schule für Flüchtlingskinder in Afghanistan. Sie betonte, dass die Entsendung von Geldern und Hilfsmitteln nicht genug sei. Es komme auf die Hilfe vor Ort und auf die physische Präsenz an, um Projekten zum Erfolg zu verhelfen.

 Neben der Plenarsitzung und einem Kulturaustausch sah das Spouse-Programm auch ein Hilfsprojekt vor, bei dem die Partner der Governors elect Materialien für arme Kindergartenkinder in der Region San Diego präparierten. Oft bieten sich diese Projekte zum Nachahmen an.

 In ihren Reden thematisierten Willingham und Moini, welche existentiellen Probleme extreme Armut mit sich brächte. Menschen hätten keine Hoffnung, keine Stimme, und keine Möglichkeit, ihr Schicksal zu verändern. Doch auch für diejenigen, die sich zur Hilfe entschlössen, würde sich das Leben verändern, indem es einen neuen Lebenssinn gäbe. Moini schilderte, wie sie ein Programm über Frauen und Kinder in Afghanistan sah. Das gab ihr den Anstoß. Nachdem sie ein Flüchtlingslager in Peshawar besucht hatte, entwickelte sie Pläne für den Bau einer Schule. Heute werden darin 3,500 Flüchtlingskinder in den Klassen 1 bi 12 unterrichtet.

 „Ich bin so dankbar, als Rotarierin die Möglichkeit zu haben, helfen zu können“, sagte Fary Moini dazu.


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