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 Future Vision - Katalysator für Veränderung

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Rotary Foundation Trustee Vice Chair Mark Ron Burton plädiert, dass der Zukunftsplan der Rotary Foundation die Stiftung zu neuen Höchstleistungen in der Zukunft verhelfen wird. Foto: Rotary Images/Monika Lozinska-Lee

Der  Future Vision Plan soll Rotary und die Rotary Foundation zu neuen Höhen führen. Das führte Trustee Vice Chair Ron Burton vor den Governors elect auf der International Assembly in San Diego am Dienstag nachmittag aus.

Der Zukunftsplan bietet vereinfachte und gestraffte Verfahren und die Verlagerung von Verantwortlichkeiten auf die lokale Ebene. Burton räumte ein, dass dramatische Veränderungen oft Unbehagen mit sich bringen, doch zeigte er sich überzeugt, dass die Vorteile des Plans bald Vorbehalte zerstreuen würden.

"Die Programme der Rotary Foundation haben sich seit ihrer Einrichtung nur unwesentlich verändert", sagte Burton. "Doch die Welt hat sich seit dem Beginn der Programme rasant verändert. Die Foundation muss relevant bleiben und Prioritäten in der Welt angehen, die am dringendsten sind: das Schicksal von Kindern und Unterpriveligierten, die Armut, den Hunger."

In Vorbereitung des 100. Jubiläums der Rotary Foundation im Jahre 2017 machten sich die Trustees daran, einen Plan zu entwickeln, der die Stiftung im zweiten Jahrhundert des Bestehens sicher leiten würde. Das Future Vision Pilotprogramm , welches am 1. Juli 2010 beginnt, ist eine dreijährige Testphase, in der die neue Grant-Struktur eingesetzt wird, die aus zweit Grant-Typen besteht: Rotary Foundation District Grants und Rotary Foundation Global Grants.

Governors elect haben nach der Assembly Gelegenheit, sich mit ihrem Distrikt als Pilot-Distrikt zu bewerben. Die Bewerbung steht online im Mitgliederzutrittsbereich zur Verfügung.

"Das Pilotprogramm ist ein kritischer Schritt zur Bewertung der Strategien und der Annahmen des Plans", führte Burton weiter aus. "Wir vertrauen dem Plan, erwarten aber auch, dass es Herausforderungen und Unwägbarkeiten geben wird, die wir angehen und von den Distrikten, die sich bereit erklären, am Pilotprogramm teilzunehmen, ausgewertet werden müssen."

Burton räumte auch ein, dass einige Aspekte des Plans wahrscheinlich angepasst werden müssten. Doch glaube er daran, dass Veränderungen notwendig seien, und dass der Future Vision Plan die Foundation ind die richtige Richtung leite, sagte er weiter.

Die Ausführungen fanden bei den Governors elect ein gemischtes Echo. Arlan Gadeken vom Distrikt 5080 (Teil von British Columbia, Kanada; Teile von Idaho und Washington, USA), sagte, dass sein Distrikt sich nicht für die Pilotphase bewerben würde, da man nicht die bereits bestehenden Beziehungen zu anderen Distrikten in Bezug auf Grant-Projekte gefährden wolle. "Es schien uns zu kompliziert, sicherzustellen, dass all diese Distrikte auch in der Pilotphase mitmachen würden", sagte er. ( Hier finden Sie Informationen, wie Pilot und Nicht-Pilotdistrikte zusammen arbeiten können )

Martin Gudde (Distrikt 1130, England), sagte, dass sein Distrikt sich als Pilotdistrikt bewerben werde, wünschte sich aber mehr Detailinformationen über das spezifische Vorgehen. Er ist auch besorgt, dass der Plan sich vor der endgültigen Version drastisch verändern könne.

"Unsere Aufgabe ist es, Rotariern dabei zu helfen, sich für Völkerverständigung, Goodwill und Frieden einzusetzen, durch die Verbesserung von Gesundheitswesen, die Unterstützung von Bildungsmaßnahmen und die Milderung der Armut", betonte Ron Burton weiter. "Darum geht es im Future Vision Plan. (...) All das wird möglich durch Ihren Einsatz und den Einsatz von Rotariern in aller Welt, um unsere Foundation zu verbessern."


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