Rotary.org: Aktuelles - Moskitonetze schützen vor Malaria

 Moskitonetze schützen vor Malaria

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Emily Grose, Tochter des kanadischen Rotariers Ed Grose, lernte bei einer Reise nach Uganda 2004 neue Freunde kennen. Die Reise führte zu einem 33.000-Dollar-MG-Projekt, das Ed Grose für seinen Club koordiniert . Foto mit freundlicher Genehmigung von Ed Grose

Das Ernüchternde an der Malaria ist, dass sich die Krankheit leicht verhindern lässt. Mit Insektenschutzmitteln behandelte Moskitonetze halten bis zu fünf Jahre und kosten rund 10 Dollar. Ein Luxus für Familien, die mit einem Dollar pro Tag auskommen müssen, der dank Rotary jetzt aber vielen möglich ist.

Im Rahmen eines gemeinsamen 16.000-Dollar-MG-Projekts besorgten der RC Kråkerøy in Norwegen und der RC Machakos in Kenia 3.000 Moskitonetze und verteilte diese an Kinder unter fünf Jahren und an Schwangere in einem Elendsviertel Machakos und in benachbarten Dörfern. Das Ganze war so ein Erfolg, dass die Clubs in diesem Jahr bei einem zweiten MG-Projekt 5.000 Netze verteilen. Ein drittes Projekt ist bereits geplant.

Malariaprävention lässt sich oft in größere Entwicklungsprojekte einbinden. So führt der RC Red Deer Sunris (Alberta, Kanada) ein 33.000-Dollar-MG-Projekt mit dem RC Iganga in Uganda durch, das neben Regenwassertonnen, Rindern und Agrarkursen auch 1.400 behandelte Moskitonetze bereitstellt, die für alle Einwohner des Dorfes Buntaba ausreichen. „Malaria ist für die Leute hier fast schon so normal wie ein Schnupfen“, erklärt Ed Grose vom RC Red Deer Sunrise. „Und deshalb nehmen viele die Malaria einfach hin.“

Ein anderes Projekt zur Deckung verschiedener Bedürfnisse wurde vom RC Raymond in Alberta initiiert. Finanziert von einer 6000-Dollar-Reisezuwendung reiste Past Präsident Steven Leavitt 2007 mit seiner Frau Pat in ein Dorf bei Kampala, um Moskitonetze zu verteilen und Agrarprobleme lösen zu helfen. Zusammen mit einem Arzt händigten die rotarischen Gastgeber 150 behandelte Netze an die 32 Familien des Dorfes aus. Jeder Haushalt vermeldete mindestens einen Malaria-Ausbruch im Monat, und nur wenige Dorfbewohner hatten schon mal ein Moskitonetz gesehen. Umso mehr freute sich Pat, als ihr der Arzt in einer E-Mail sechs Monate später berichtete, keine neuen Fälle mehr gefunden zu haben: „Es ist einfach unglaublich, welche Wirkung die Netze haben.“

Dieser Artikel erschien in der Oktoberausgabe der Rotary World .

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