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Projektausstellungen verbinden Angenehmes mit dem Nützlichen


 
 

Juan Prinz, Governor 2007/08 des Distriktes 4400 (Ecuador), diskutiert Matching Grant Verfahren mit Rotariern bei einer Projektausstellung in Quito (Ecuador) 2007. Foto mfG Manuel Nieto

Zwei bald stattfindende  Rotary-Projektausstellungen in Abidjan (Cote d'Ivoire) und Manta (Ecuador) sind erfolgreiche Beispiele, wie solche Veranstaltungen Rotary Clubs in internationalen  Projekten zusammenführen können und zugleich für Spaß und freundschaftliches Miteinander sorgen.

"Rotary Project Fairs kombinieren das Geschäft mit dem Angenehmen”, sagt Robert Atta, Chair der West Africa Project Fair (WAPF) in Abidjan, die vom 5. – 12. November. "Das Zusammenbringen von Clubs gewährleistet, dass kontinuierliche rotarische Beziehungen gepflegt und Projekte stabilisiert werden." Die Ausstellungen geben Rotariern die Gelegenheit, für ihre Clubprojekte zu werben und zugleich persönliche Kontakte zu knüpfen. Und während es das erklärte Ziel ist, Voraussetzungen für internationale Partnerschaften zu schaffen, die in von Armut geplagten Kommunen aktiv werden, bleibt immer noch viel Gelegenheit, das Gastland kennenzulernen und zu genießen.

WAPF, mittlerweile im fünften Jahr seines Bestehens, wird von 50 Rotary Clubs im Distrikt 9100 (Westafrika) veranstaltet. Die Veranstaltung bringt vor allem Clubs aus Nordamerika und Europa mit Clubs aus Westafrika zusammen. Die Projekte wenden sich der Wasserversorgung, dem Hunger in Afrika sowie dem Kampf gegen Polio zu.

In Ecuador ist es Rotarier Manuel Nieto, Mitglied des Rotary Clubs Quito und Leiter der fifth Ecuador Project Fair in Manta vom 17. – 18. Oktober, der auch auf die Kombination von "Business" und "Pleasure" setzt. "Wir möchten unsere Veranstaltung zu einem angenehmen Erlebnis machen”, sagt er. "Ecuador ist ein wunderschönes Land und wir möchten Besuchern die Gelegenheit geben, unsere kulturellen Schätze kennenzulernen." Im Anschluss an die Fair können Rotarier an Reisen zu den Galapagos-Inseln oder zum Amazonas teilnehmen.

Nach Auskunft von Nieto haben sich die vorigen vier Ausstellungen als sehr hilfreich besonders für kleine Clubs in Ecuador erwiesen. "Viele dieser Clubs haben nicht allzu viele Gelegenheiten, Kontakte für humanitäre Projekte zu knüpfen. Hier hilft die Ausstellung sehr." Ungefähr 40 equadorianische Clubs werden 100 rotarische Besucher zu Gast haben. Die vorgestellten Projekte umfassen Bildungs-, Umwelt- und Gesundheitsprogramme. Und Rot. Nieto ist stolz auf die Bilanz: „Wir haben in den vergangen vier Jahren einen Riesenerfolg gehabt. Seit der ersten Fair haben wir den von Rotariern gestifteten Betrag verdoppelt. Unser Beispiel zeigt, dass diese Arten von Veranstaltungen rund um die Welt erfolgreich sein können."


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