Rotary.org: Aktuelles

 Auftrag und Vermächtnis


 
 

Oben: RI Präsident D.K. Lee im Büro seines Familiengeschäftes, der Bubang Co. Ltd. and Bubang Techron Co. Ltd in Seoul. Unten: D.K. und Young versammeln die Familie um sich, um alte Fotoalben anzuschauen. Fotos: Rotary Images/Alyce Henson

Während der koreanischen Joseon-Dynastie trug der Gelehrte Eon-juk Lee zur Entwicklung der konfuzianischen Ideale der Loyalität, des Respekts gegenüber den Eltern und des Vertrauens bei. Seine Lehren zum koreanischen Neo-Konfuzianismus brachten ihm den Ruf als einer der fünf Weisen des Ostens ein, und sein Werk wurde mit dem Bau einer konfuzianischen Schule geehrt, die bis auf den heutigen Tag besteht.

Fünf Jahrhunderte später haben die gleichen Werte seinem Nachkommen Dong Kurn Lee geholfen, eine Familie zu führen, ein Geschäftsimperium aufzubauen und der erste koreanische Präsident von Rotary International zu werden. Dong Kurn oder kurz D.K. hat bereits mit der Wahl seines Jahresmottos Macht Träume wahr (Make Dreams Real) weitverbreiteten Enthusiasmus entfacht und hohe Erwartungen für die Erfüllung seiner Arbeitsschwerpunkte – Senkung der Kindersterblichkeit und Ausbau der Mitgliedschaft – gesteckt. Bekannt für seinen kollaborativen Entscheidungsstil und sein weites soziales und berufliches Kontaktnetzwerk plant er, zu motivieren, zu inspirieren - und Rotarier dazu zu bringen, mehr zu tun als sie selbst für möglich gehalten hätten. Um damit Erfolg zu haben, stützt er sich auf die Weisheit seiner Mentoren, auf die Unterstützung seiner Frau und auf die stolzen Traditionen seiner koreanischen Heimat. 

"Koreaner sind sehr beharrlich", erklärt D.K. "Es dürstet ihren Geist, was sich auch aus der Verheerung des Landes nach dem Korea-Krieg erklären lässt. Wenn wir Koreaner uns also auf etwas konzentrieren, arbeiten wir mit großer Leidenschaft und Entschlossenheit auf das Ziel hin."

Lehren des Vaters

D.K. verbrachte einen Teil seiner Schulzeit und viele Sommer im Haus der Familie in dem Dorf Yangdong, wo sein berühmter Ahne im 15. Jahrhundert lehrte. Das Dorf befindet sich etwa drei Autostunden von Seoul entfernt auf einem nur durch eine ungepflasterte Straße zugänglichen Hügel und besteht aus einer Reihe schmucker Häuser, teils mit traditionellen Schindeldächern, teils mit Strohdächern gedeckt. Es ist der Geist dieses kleinen Dorfes, der D.K. zu dem Mann machte, der er heute ist. Über dem Eingang der 99 Jahre alten Grundschule befindet sich die Inschrift: "Sei wertvoll für die Gesellschaft, mit Kreativität und Integrität."

"Die meisten Landbewohner hier sind fleißig und geben niemals auf. So sind die Menschen hier", sagt er, während er am Küchentisch seines gemütlichen Hauses in Yangdong sitzt. D.K. und seine Frau haben das ursprüngliche Haus und andere Gebäude des Hofes mit modernem Komfort ausgestattet, dabei liebevoll renoviert und zum Beispiel die originalen handbearbeiteten Balken aus koreanischer Kiefer bewahrt. 

In seiner Jugend wohnten hier nach koreanischer Sitte auch die Großeltern. Heutzutage steht das Heim meistens leer, da D.K. und seine Frau Young sich entweder in Seoul, in Evanston oder auf Reisen befinden. Doch das Haus in dem Garten mit Kiefern und Magnolien – und dem 600 Jahre alten Wacholder, auf den D.K schon als Kind kletterte, steht als Alterswohnsitz für D.K. und Young bereit, wenn sie sich einst zur Ruhe setzen. 

In Yangdong lernte D.K. seine Lektionen in Disziplin, Demut, Bescheidenheit und Großzügigkeit von seinem Vater, Won Gap Lee, einem ehemaligen Rotary Governor aus Busan. Sein Vater lehrte ihn, jedes Kompliment nur zu 50 Prozent ernst zu nehmen, nie mit Geld anzugeben, und vor allem Familie, Freunde und Gäste zu ehren. Das Beste in der Küche war stets für andere reserviert. D.K. erinnert sich an eine Anekdote aus seiner Kindheit: als er noch ein Junge war und seine Eltern Gäste mit den besten Speisen bewirteten, flüsterte er einmal einem ahnungslosen Gast zu, nicht alles aufzuessen, weil er fürchtete, dass nichts für ihn übrig bliebe. Obwohl er die strengen Regeln zuweilen gar nicht mochte, ist er heute sehr gewissenhaft in der Fortführung der Tradition konfuzianischer Gastfreundschaft. Das ist ein Grund, warum er sein Mittagessen teilt (und dazu tatsächlich sein Sandwich entzwei schneidet) und warum er und seine Frau im Anschluss an eine GETS-Sitzung die Ärmel hochkrempelten und die Governors elect als ihre Gäste in einem koreanischen Restaurant höchstpersönlich bewirteten. Seine Geschäftsfreunde sind von dieser konfuzianischen Erziehung beeindruckt. Bon Moo Koo, CEO und Chairman der LG Group, sagt dazu: "Ihm wurde beigebracht: Falls es wert ist, getan zu werden, ist es wert, dass es richtig getan wird ."

D.K. verließ Yangdong und ging nach Seoul, wo er die Seoul High School und später die Yonsei Universität besuchte. Er vertiefte sich in seine Studien und engagierte sich unter anderem für die Schulzeitung. Sein Schulfreund Yi-taek Shim, ehemaliger CEO der Fluggesellschaft Korean Air, sagt über D.K., er sei immer ein guter Schüler gewesen, der schnell Freunde fand. „Er verbrachte immer viel Zeit mit anderen Dingen neben dem Lernen, denn er war immer am öffentlichen Wohl interessiert“, betont Yi-taek.

Obwohl sein Vater ein erfolgreiches Textilunternehmen besaß, war D.K. beileibe kein verwöhntes Kind reicher Eltern. Nach dem Studium und dem obligatorischen Wehrdienst in der koreanischen Armee zog er für einige Jahre nach San Francisco, um dort Wirtschaftskurse zu belegen. Sein Vater gab ihm dazu nicht viel Geld, sodass D.K. sein Geld als Tellerwäscher und später als Kellner verdienen musste. "Es war meinem Vater wichtig, dass ich diese Erfahrungen mache", sagt er dazu.

D.K. bewunderte die Arbeit seines Vaters in Rotary und dessen rotarische Freunde, da sie weise und gesellschaftlich geachtete Männer waren. 1971 wurde er Mitglied im Rotary Club Seoul Hangang, und er folgte wieder den Fußstapfen seines Vaters, als er 1995/96 das Governor-Amt übernahm. Über die Jahre hinweg diente D.K. Rotary in verschiedenen Führungsämtern, darunter als RI Director und als Trustee der Rotary Foundation.

Ein Balanceakt

Der Einsatz von D.K. für die rotarische Sache beeindruckt Freunde und Geschäftspartner umso mehr, als er dies im gleichen Zeitraum bewerkstelligte, in dem er die Firma des Vaters ausbaute. D.K. ist Chairman der Bubang Co. Ltd. und Bubang Techron Co. Ltd., einer Firmengruppe, die Elektronik- und Haushaltsartikel herstellt. Er machte aus einem bescheidenen Textilhersteller eine Großfirma mit Niederlassungen in Korea und China.

"Er baute auf dem Erbe seines Vaters auf, nichts wurde vergeudet", sagt sein Kommilitone Woo Sik Kim. "Es ist erstaunlich, wie er alles miteinander verband – Rotary, Geschäft, Familie."

In der Bubang-Zentrale in einem geschäftigen Stadtteil von Seoul südlich des Han River nimmt D.K. gewöhnlich die Treppe anstatt des Fahrstuhls zu seinem Büro im sechsten Stock. Dieses ist voll mit rotarischen Erinnerungsstücken, Fotos von internationalen Versammlungen und Jahreskongressen, Rotary-Flaggen und Ehrungen. Ein Rotary Verzeichnis liegt griffbereit auf seinem Schreibtisch. Der älteste Sohn, Dae Hee, arbeitet im ersten Stock als Chef eines der Ablegerunternehmen von Bubang, Lihom, welches Reiskocher und andere Haushaltsgeräte herstellt. Dae Hee lernt das Familiengeschäft genauso, wie D.K. es von seinem Vater übernahm.

D.K. und Young haben drei weitere Kinder – die Töchter Hee Won and Hee Jung und Sohn Joong Hee. Sie alle sind zwischen Seoul, Singapur und New York verstreut, und drei der vier sind verheiratet und haben Kinder. Der jüngste Enkel Tae Kyung (T.K.) wurde genau an D.K. Lees Geburtstag im Oktober vergangenen Jahres geboren. D.K. und Young verbrachten die ganze Nacht, um den richtigen Namen für das Baby auszusuchen; dies ist eine wichtige koreanische Tradition, zumal T.K. der älteste Sohn des ältesten Sohns ist. Die Kinder sind stolz auf ihren Vater und seine Leistungen für Rotary. "All die Energie kommt von seiner Leidenschaft für Rotary", sagt Dae Hee. "Aber er erhält auch viel Unterstützung von meiner Mutter."

Young spielt eine stille, aber elementare Rolle in der Arbeit ihres Mannes. Sie sieht ihre Hauptrolle darin, dafür zu sorgen, dass D.K. gut organisiert, vorbereitet und gesund ist. Das bedeutet manchmal, seine Hemden zu bügeln, manchmal, seine Reden mit ihm zu proben, und manchmal, frisch und fröhlich auf einer Rotary-Veranstaltung zu erscheinen – auch wenn dem eine endlose Flugreise vorausging. Sie hält sich bei rotarischen Angelegenheiten im Hintergrund, ist aber gleichwohl schwungvoll und charmant, wenn sie ihr Auto flink durch die verkehrsreichen Straßen Seouls navigiert, sich mit Rotariern über ihr Leben in Evanston unterhält oder sich bei einem Rotary-Hilfsprojekt mit Kindern anfreundet.

Seit sie D.K. auf seinen Besuchen solcher Projekte begleitet, hat sie nach ihren eigenen Worten ein neues Verständnis für die Wirkung erhalten, die Rotarier in ihren Kommunen haben. Besonders berührte sie ein Besuch in Indien, wo Ärzte in einer Mobileinheit Operationen vornahmen. Das Land mit seinen vielen Menschen in Not erinnere sie an ihr Land nach dem Krieg, sagt sie. Doch die Situation verbessere sich, fügt sie hoffnungsvoll hinzu. "Mit der Hilfe von Rotariern."

Freunde innerhalb und außerhalb von Rotary

Rotary, das Geschäft und die Familie, das sind die drei Grundpfeiler in D.K. Lees Leben, doch rangieren Freunde auch ganz oben auf seiner Liste. Das Knüpfen von Kontakten ist schon fast ein Hobby von ihm geworden – besonders seit er keine Zeit zum Golfspielen mehr hat!

Die Liste seiner Freunde liest sich wie ein Who’s Who für Korea – der südkoreanische Präsident und der Premierminister, der UN-Generalsekretär, führende Köpfe an Universitäten und in Firmenkonglomeraten gehören dazu. Für diese Freunde ist das rotarische Engagement von D.K. eine höhere Berufung, und sie freuen sich, dass er die Führung einer internationalen Organisation übernimmt.

Neulich, an einem Abend in Seoul, sind D.K. and Young nach einem 14-stündigen Flug von Chicago direkt auf dem Weg zu einer Dinner-Party. Es ist ein Meeting des "Well-Being" Club, so nennen es D.K. und Freund Woo Sik. Ein Ort für ungezwungene Gespräche.

Das Abendessen findet im Grand Hilton Hotel statt. Außer D.K. sind Woo Sik, ehemaliger stellvertretender Premierminister Koreas; Seong-soo Han, koreanischer Premierminister; D.S. Hur, Chairman und CEO von GS Caltex; Wu-Yeong Bang, Chairman von Chosun Ilbo ; Jong-Yong Yun, CEO von Samsung, und Gattinnen anwesend . Die Ehepaare unterhalten sich locker über amerikanische Politik – Hillary, Obama, McCain. Sie diskutieren Details der Stimmverhaltens der Latino-Bevölkerung und ob McCains vormalige Diagnose von Hautkrebs ein Faktor in der Wahl sein sollte. Sie debattieren auch darüber, welche Kandidatenwahl am besten für Korea wäre.

Premierminister Han unterbricht die Konversation mit dem Einwurf: "D.K. Lee ist einer unserer besten Repräsentanten. Sehr viele Koreaner sehen seinem Amt im Dienste von Rotary International entgegen."

Um diesen hohen Erwartungen zu entsprechen, muss D.K. oft mit wenig Schlaf auskommen, gewöhnlich weniger als fünf Stunden pro Nacht. Von 7 Uhr morgens an geht es von Besprechung zu Besprechung in Evanston, von Rede zu Rede und von Besuch zu Besuch auf Reisen. Abends trainiert er auf seinem Gymnastikgerät, während er CNN schaut, und spät abends kümmert er sich noch um Geschäftsangelegenheiten. "Er ist einfach unermüdlich," weiß Mike Pinson, persönlicher Berater (Aide) für den Präsidenten. "Er kümmert sich immer um drei, vier Dinge gleichzeitig, und er arbeitet schnell. Es bedarf einer ganzen Armee, um mit ihm Schritt halten zu können."

D.K. arbeitet intensiv an seinen Beziehungen mit seinen rotarischen Freunden und holt die Meinung der ihn Umgebenden ein. Dazu bemerkt John Germ, Trustee der Rotary Foundation: "Viel zu oft vertraut man sich nur engen Freunden an, doch D.K. möchte sichergehen, dass alle Bereiche und Meinungen vertreten sind, wie sich das für eine internationale Organisation gehört."

Diese inklusive Weise der Entscheidungsfindung und seine einladende Art machen ihn bei allen, mit denen er arbeitet, beliebt. "Seine Governors elect mögen ihn sehr," sagt Mike. "Er hat schwierige Ziele für sie, aber nichts, was er nicht selbst bereits getan hat."

Zu diesen Zielen gehören ehrgeizige Pläne, die Mitgliedschaft um 10 Prozent auf 1,3 Millionen Mitglieder zu erhöhen. Je mehr Rotarier es gibt, desto mehr Arbeit kann verrichtet werden, ist seine einfache Devise. Er will auch so viele Clubs wie möglich besuchen. Rotarier möchten gerne ihren Weltpräsidenten zu Gast haben und in Person sehen, das weiß er. Und es gibt viele Länder mit langer Rotary-Tradition, in die noch kein RI-Präsident gereist ist.

D.K. wird sich auf den Kampf gegen Polio konzentrieren und dafür sorgen, dass die Herausforderung der 100-Millionen-Spende der Bill & Melinda Gates Foundation erfüllt wird. Er wird die Arbeitsschwerpunkte von Wilf Wilkinson – Wasser, Gesundheit und Ernähung, Analphabetismus – fortführen, doch mit einer neuen Zielrichtung: er will die Kindersterblichkeit in der Welt senken. Diese Idee verankerte sich in ihm nach einem Besuch in Afrika, wo er Mütter sah, die zu unterernährt waren, um ihre Kinder stillen zu können. Rotarier setzen sich auf diesem Gebiet bereits aktiv ein, und die Aktionen gehen Hand in Hand, wenn Brunnen gebohrt werden, medizinische Versorgung gestellt und der Hunger gestillt werden, um Kindern das Leben zu retten. So will es D.K. realisiert sehen.

Past RI Präsident Luis Vicente Giay betont, dass der Schwerpunkt Kindersterblichkeit jeden anspricht. "Wenn sie über Kinder reden, reagieren Menschen sofort, denn Kinder bedeuten die Zukunft. Rotarier, Nichtregierungsorganisationen und Regierungsvertreter haben alle ein Interesse an der Senkung dieser Sterblichkeitsrate."

D.K. weiß sehr wohl, dass er ein Problem angeht, dass nicht in einem Jahr behoben werden kann. Doch er hält sich an ein koreanisches Sprichwort: Der Beginn ist die halbe Arbeit , und das motiviert ihn, den ersten Schritt zu tun. Er ist auch entschlossen, dieses Ziel lange nach seiner Amtszeit als Ziel zu verfolgen. 

Der Kooperationsgeist von D.K. Lee bedeutet, dass er sich auf die Hilfe vieler Freunde verlassen muss. Am meisten aber vertraut er seinem Rotary-Mentor, In Sang Song. Die beiden wurden enge Freunde 1994, als D.K. als Governor diente und In Sang eine Amtszeit als RI Director absolvierte. In Sang erinnert sich: "D.K. beeindruckte mich als der enthusiastischste Governor elect, dem ich je begegnet bin, mit seiner kontaktfreudigen Persönlichkeit und dem Bestreben, alles lernen zu wollen." Die beiden hatten viel gemeinsam und arbeiteten daher auch eng zusammen.

D.K. und In Sang teilen die Überzeugung, dass Korea der internationalen Gemeinschaft wegen der Hilfestellung nach dem Koreakrieg 1950-53 verpflichtet ist. "Korea war so arm," führt D.K. aus. "Viele internationale Organisationen und viele Regierungen halfen beim Wiederaufbau des Landes. Heute boomt unsere Wirtschaft, und wir Koreaner wollen helfen, wie uns damals geholfen wurde. Darum wächst Rotary in Korea genauso wie unsere Wirtschaft."

Als D.K. ein Rotarier wurde, schärfte sein Vater ihm folgende Regeln besonders ein: 1. Versäume niemals ein Meeting; und 2. Erwarte keinen persönlichen Ruhm von Rotary. Won Gap Lee gab seinem Sohn auch zu bedenken, dass es eine harte Konkurrenz um Führungspositionen in Rotary gäbe und riet ihm, diese nicht anzustreben, damit er nicht enttäuscht würde. Als Rotarier aus Club und Distrikt ihm dann das Amt des Governor antrugen, sträubte er sich, die Worte des Vaters noch im Ohr, lange dagegen. Als er schließlich 1995 Governor wurde, war sein Vater bereits verstorben. Aber D.K. ist überzeugt, dass er ihm geraten hätte, er solle der beste Governor der Welt werden.

D.K. versah ein phänomenales Amtsjahr als Governor des Distriktes 3650. Er nahm sich die Mitgliedschaftsherausforderung von Präsident Herb Brown zu Herzen und gründete auf In Sangs Betreiben hin 32 neue Clubs mit fast 1.800 neuen Rotariern in seinem Distrikt. Für diese Leistungen gewann er 1996 den sogenannten Calgary Award , und die Mitgliedschaftsarbeit ist seitdem sein Metier. Während er sich nun anschickt, ein Amt zu übernehmen, dass sein Vater sich nie für ihn vorgestellt hätte, reflektiert D.K. über diesen strengen, doch liebevollen Mann: "Wenn mein Vater noch leben würde, wäre er mein weiser Ratgeber. Ich weiß, dass er stolz auf mich wäre."


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